Grän/Weihnachten/Um und Auf + Silvester!
Leider ging es mir schon immer schlechter, und der ständige Wechsel von eiskalt und halben Schweiß-Ausbrüchen ließ ja schon großes erhoffen… nachdem wir noch mit unserem Chef einen Umtrunk hatten, war ich auch erst gegen 8 zuhause, musste aber dann noch in Windeseile meinen Koffer packen (dazu hatte ich ja auch vorher noch keine Zeit gehabt wegen meiner vielen freizeitlichen Aktivitäten…)
Um 10 sollte dann mein Zug abfahren, glücklicherweise konnte mich Lena noch zum Bahnhof fahren. Es lief dann auch eigentlich garnicht schlecht, und ich kam pünktlich in Verona an – normalerweise warte ich dann auch nur 10 Minuten, und dann steht auch schon der Liegewagen am Gleis bereit, und ich kann ins Bett hüpfen. Natürlich nicht so diesmal! Ich stand 1 Stunde und 15 Minuten in der zugigen Bahnhofshalle bzw dann auf dem Bahnsteig, weil die Bahn ihrem Ruf mal wieder alle Ehre machen musste und eine ordentliche Verspätung hatte.
Als dann endlich der Zug kam, rannte ich wie blöd die Wagen entlang, und versuchte verzweifelt, meinen mit der Nummer 290 zu finden – die Nummern gingen allerdings nur von 250 – 260, woraufhin ich schon an meinem Geisteszustand zweifelte ;)… wie ich dann aber erfuhr kamen die anderen Wagen noch etwas später, sodass ich noch mal ein paar Minuten Gelegenheit hatte, mit sämtliche Körperteile abzufrieren.
Und wie man sich vorstellen kann, kam ich also am Samstag morgen in München mehr tot als lebendig an. Ich legte mich dann auch erstmal noch ins Bett, und als wir später noch schnell frühstückten wollten, hab ich noch schnell meine Körpertemperatur überprüft – und sie war wie erwartet schon eher unnormal… naja, nach einer Aspirin und noch ein bischen Schlaf hab ich mich dann ins Auto gelegt und wir fuhren doch noch nach Grän. Eigentlich fühlte ich mich auch gar nicht so krank – aber abends waren es dann schon knapp 40 ° Fieber.
Aber auch dagegen gibt es ja Medizin – und so hab ich ganz gut geschlafen. Am nächsten Tag ging es mir dann auch schon besser – bis auf mein verunstaltetes Gesicht aufgrund einer allergischen Reaktion auf das Medikament!
Am Weihnachtsabend konnte ich dann aber aufstehen und nach viel Raclette und vor allem viel Punsch ging es mir dann auch gleich ganz gut.
Ein paar Tage später konnte ich dann auch noch aufs Snowboard, und auch dem Um und Auf haben wir natürlich den einen oder anderen Besuch abgestattet…natürlich durften auch Kirstin und Antje nicht fehlen - und die Partynase war unser ;)
Am Freitag (28.12) mussten wir es natürlich mal wieder etwas übertreiben (es war wieder Fackel-Skirennen von der Skischule – und wenn man den Abend mit Glühwein und Schnaps beginnt, und mit Weinschorle und Likör beendet, dann kann das ja nur ausarten…)
So kam es uns ganz recht, dass am 29. der traditionelle „Schorle-Tag“ anstand – und nach 1 Liter Johannisbeerschorle ging es mir dann auch wieder ganz gut ;)
Am 30. kam dann auch noch Nina, eine Freundin von Tina aus München, und auch da wollten wir nur „langsam“ unsere Leber auf Silvester vorbereiten… aber wie immer bei solchen Abenden wurde es dann ziemlich spät bzw früh, und natürlich auch wie immer feucht-fröhlich…
Doch durch jahrelanges Training geübt, hat uns das natürlich trotzdem nicht davon abgehalten, an Silvester genauso weiterzufeiern; den Rekord vom letzten Jahr habe ich zwar nicht gebrochen (da war es halb 9 – dieses Jahr waren wir schon um halb 8 zuhause…), aber wir hatten trotzdem einen rauschenden Abend, und dazu noch mit einem krönenden Abschluss: Wir haben uns nämlich noch auf den Beifahrersitz vom Schnee-Pflug gequetscht und uns von diesem nach-Hause-fahren-lassen! Leider sah ich glaub ich beim Ein- und Ausstieg nicht so elegant aus – kein Wunder wenn die unterste Treppenstufe ungefähr auf meiner Kopfhöhe ist – aber ich hatte ja fleißige Helfer, und mit schieben, drücken und heben ging es dann auch ;) (und Insider wissen, dass andere noch schlechter rein- und wieder herausgekommen sind… )
Leider musste ich am 2. Januar schon wieder arbeiten, und somit gleich nach Silvester schon wieder die Heimreise antreten. Auch hier hat sich die Bahn wieder einmal von ihrer besten Seite gezeigt, indem sie einfach meinen „Standard-Nachtzug“ (München-Mailand ohne umsteigen) aus dem Programm genommen haben… nachdem ich also dann schon nachmittags mit dem Van von Thomas nach München schaukeln durfte (immer mit großem Abstand zu sämtlichen Mauern – aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit…), hatte ich dann noch eine tolle Rückfahrts-Odyssee vor mir - von München nach Mannheim (liegt ja auch direkt auf dem Weg…), dort dann 1 ½ Stunden Aufenthalt und dann erst in den Nachtzug, der dann morgens um 8 in Mailand ankam,
Dementsprechend war ich auch am ersten Tag nicht wirklich ansprechbar, sondern vegetierte mehr so in meinem Büro vor mich hin… aber naja, was tut man nicht alles, um auch wirklich jeden Tag in den Ferien ausnutzen zu können ;)
Bacioni a tutti

2 Comments:
At 6:52 PM,
Tina said…
Kaum zu glauben, aber wahr - habe meinen Blog jetzt auch endlich aktualisiert. woohoo. Fotos sind auch dabei. Du musst mir aber Deine Adresse noch geben, dann schick ich Dir ne CD, hab jetzt auch die Fotos von Antje.
bacione
At 9:49 PM,
Anonimo said…
salve! hier geht ja garnichts mehr voran, hast du den blog jetzt eingestellt? ich kann das sagen, nachdem ich heute mal fleissig war...
bacione
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